Das war Gänsehaut pur: Dieser grandiose Film hat die Netflix-Charts und mein Herz erobert

Ich mag Underdog-Geschichten. Ich mag Geschichten, in denen sich ein Team aus unterschiedlichen Charakteren, alle mit ihren Differenzen, Eigenheiten und Problemen, auf einen großen Wettbewerb vorbereitet. Und ich liebe es, wenn dabei Kreativität und Kunst im Spiel sind. Deshalb liebe ich Pitch Perfect. Und deshalb liebe ich Best of the Best, der jetzt bei Netflix streamt.
Der Film schafft es, ein wirklich altbekanntes Genre völlig neu aufleben zu lassen. So sehr, dass ich bis zum Schluss jede Sekunde mitgefiebert habe. Der Film arbeitet auf einen Höhepunkt zu, der sich gewaschen hat. Und ich habe mich Hals über Kopf in die Idee verliebt.
In Best of the Best bei Netflix bereiten sich zwei Freundinnen auf den größten Wettkampf ihres Lebens vor
Maya (Maitreyi Ramakrishnan) und Anjali (Priyanka Kedia) sind seit ihrer frühesten Kindheit beste Freundinnen. Und sie teilen eine große Leidenschaft: das Tanzen. Angefangen mit traditionellen indischen Tänzen, später dann gekreuzt mit Hip-Hop und allen möglichen modernen Einflüssen. Leider wird ihre letzte Tanzaufführung an der High School zur absoluten Pleite. Doch das College verspricht einen Neuanfang.
Dort erwartet die beiden nicht nur der Traum von der großen Karriere, sondern auch ein Tanzclub, der anders ist als der typische Uni-Club. Hier gibt es jedes Jahr nur ein Ziel: den Sieg bei Best of the Best, dem größten Bollywood-Tanzwettbewerb des Landes. Maya und Anjali kämpfen sich durch das knochenharte Vortanzen und werden Teil der Truppe.
Hier erwarten sie die verschrobenen, ambitionierten und manchmal vielleicht etwas merkwürdigen Mitglieder des Clubs – und eine harte Probe für ihre Freundschaft. Denn der Weg zum Sieg ist ein harter, die Konkurrenz eiskalt und Mayas und Anjalis Träume nicht immer kompatibel…
Best of the Best erzählt eine klassische Geschichte mit unendlich viel Herz neu
Das hier ist in vielerlei Hinsicht ein Klassiker. Es ist eine Underdog-Wettbewerbsgeschichte. Eine Geschichte das neue Leben am College. Über Talent, Hingabe und Kreativität und das Zusammenkommen von ungewöhnlichen Charakteren. Im Endeffekt … ist es ein bisschen wie Pitch Perfect. Oder jeder Sportfilm da draußen. Aber eben nicht nur.
Best of the Best hat zunächst einmal eine Wagenladung voll Herz. Es geht nur absolut zweitrangig um Romanzen, der Verlauf nimmt ein paar mehr Hürden als gewohnt. Im Zentrum steht dafür eine Freundschaft, mit der wir in jeder Sekunde mitfühlen und mitfiebern. Und dann ist da natürlich der neue Ansatz für den kreativen Aspekt – den Tanz.
In Best of the Best erhalten wir Einblicke in die südasiatische Kultur übers Tanzen, über Bollywood und traditionelle – aber eben auch ganz neue, moderne – Ideen und Werte. Wie eine junge Generation mit ihrem Erbe im Austausch steht, wir über das Alltagsleben im Schmelztiegel der Kulturen gezeigt, und natürlich über unfassbar viele unfassbar geniale Choreographien.
Und dann kommt das Finale. Der große Wettbewerb, wie man ihn eben erwarten kann in einem solchen Film. Aber mir ging schon lange kein finaler Kampf, keine finale Performance mehr so unter die Haut. Best of the Best hat tanzenderweise mein Herz erobert. Vielleicht schafft er das ja auch bei euch.
Wer mit Best of the Best einmal Tanzfilme von einer ganz neuen Seite erleben will, kann den Film jetzt bei Netflix streamen.
Diesen Artikel teilen:
Weitere Beiträge
25.09.2026Kultserie bekommt Comeback: So wird das neue DARKWING DUCK - KinoCheck News
25.09.2026Die erste Oscarverleihung dauerte 15 Minuten und die Gewinner waren längst bekannt: So anders lief die Zeremonie 1929
25.09.2026Jason Statham bereut eine Action-Szene seiner Karriere besonders: "Hätte es nicht tun sollen"
